Kurzvorstellung

OMRHO e.V. ist eine als Verein in Hannover registrierte nicht politische und nicht kirchliche Non-Porfit-Organisation.

Ziele des Vereins sind u.a.
-    Menschenrechtsverletzungen an äthiopischen Bürgern bekannt zu machen insbesondere bei nationalen und internationalen Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen sowie bei kirchlichen Institutionen;
-    Die breite Öffentlichkeit über die Situation der unterdrückten und verfolgten Ethnie Oromo zu informieren;
-    Betreuung und Hilfe der Oromo-Flüchtlinge innerhalb und außerhalb Äthiopiens;

OMRHO e.V. konzentriert sich in erster Linie auf die Oromo, aber ebenso auf andere betroffenen Ethnien.

OMRHO e.V. arbeitet eng zusammen mit der internationalen „Oromo Relief Association“, die Hilfe für Oromo-Flüchtlinge in Äthiopiens Nachbarländern organisiert. Wir führen Seminare im In- und Ausland durch.

Die Geschichte von OMRHO e.V.

Anfang des Jahres 2005 besuchte der ORA Executiv-Direktor Tsegaye Yaie  im Rahmen seines Deutschlandbesuches Hannover. Anliegen dieses Besuches war, eine ORA-Tochter-Oranisation zu gründen, die sich mit ORA-Asmara und deren Flüchtlings-Arbeit in den Ländern am Horn von Afrika identifiziert.

Diese Identifikation fand mit der in Deutschland arbeitenden Hilfsorganisation H-ORA seit einigen Jahren, trotz vieler Bemühungen, nicht mehr statt. Auf die Ursachen möchte ich hier nicht näher eingehen.

Da es in Deutschland bereits die von ORA gegründete Tochter H-ORA gab (und gibt), waren eine Vielzahl von Gesprächen und Vermittlungsversuchen notwendig, um zunächst zu vermeiden, eine weitere ORA-Tochter in Deutschland zu gründen.

Nachdem jedoch deutlich wurde, dass es keine Basis für eine Zusammenarbeit zwischen beiden geben wird, die Menschen jedoch leiden und auf Hilfe angewiesen sind, beschlossen wir, den Verein OMRHO zu gründen und vollzogen dies notariell am 9. November 2005 in Hannover. Eingetragen in das Amtsregister Hannover wurde dieser Verein am 3. Januar 2006, seine Gemeinnützigkeit wurde vom Finanzamt bestätigt.
 
Wir haben uns bewusst für einen Namen entschieden, der zum einen die klare Ausrichtung auf die Oromo beinhaltet, zum anderen aber zu keiner Verwechslung mit H-ORA führen soll.
In unsere Satzung nahmen wir neben der engen Zusammenarbeit mit ORA Asmara auch das Bekannt machen von Menschenrechtsverletzungen innerhalb und außerhalb Äthiopiens und das Engagement für Betroffene auf. Nach unserem Verständnis hat die Flüchtlingssituation viel zu tun mit diesen Menschenrechtsverletzungen. Daher gehören beide Aspekte unserer Arbeit unmittelbar zusammen.

Wir verstehen unseren Verein als eine Ergänzung aller bisher bestehenden Organisationen oder Vereine, die sich mit Menschenrechtsfragen und/oder der Situation der Menschen innerhalb und außerhalb Äthiopiens befassen.

Im April hatte OMRHO e.V. Gelegenheit, sich und seine Arbeit im UNO-Menschenrechts-büro für Afrika, beim Lutherischen Weltbund und beim Internationalen Roten Kreuz in Genf vorzustellen. In Gesprächen mit unterschiedlichen Personen stießen wir auf großes Verständ-nis und auf Betroffenheit über die tatsächliche Situation. Informationen wurden ausgetauscht, verschiedene Kontakte konnten vermittelt und Zusammenarbeit verabredet werden.

Im Mai fand bei der EU in Straßburg ein Kongress zu Menschenrechtsfragen in Afrika statt. Auch hier hatte OMRHO e.V. Gelegenheit dabei zu sein und Informationen auszutauschen.